Fasan altwienerisch
Fasan ausnehmen und gründlich waschen.  Die Leber abspülen und mit einem Messer fein schaben. Anschließend mit 100 Gramm von der Butter verkneten und damit den Fasan von Innen ausreiben. Die Maronen kurz kochen, pürieren, mit der restlichen Butter und dem Ei vermengen. Das halbe Brötchen im Rotwein einweichen, ausdrücken und dazu geben. Ebenfalls untermengen. Etwas Zitronenschale abreiben und zusammen mit Salz, Pfeffer und Muskat die Fülle damit abschmecken. Als letzte die Pistazien und Pinienkerne unterkneten. Den Speck, bis auf einen kleineren Rest in Scheiben schneiden. Wenn der Fasan gefüllt und vernäht ist, wird er mit dem in dünne Scheiben geschnittenen Speck fest. Nun gibt man den Rest des Rauchspeckes kleingeschnitten in die Kasserolle, legt den Fasan dazu und brät ihn von allen Seiten ein wenig an, damit er Farbe annehmen kann. Den Rotwein und etwas Wasser zugeben, den Deckel auflegen und in der Röhre bei Mittelhitze etwa eine Stunde braten. Dabei sollte ein bis zweimal gewendet werden. Jüngere Fasane benötigen etwas weniger Garzeit.  Wenn der Bratensaft verkocht ist bevor der Fasan gar sollte man etwas Rotwein oder Wasser zugeben. Den Speck abnehmen und den Fasan in der Länge teilen. Die Füllung als Ganzes herausnehmen und in Scheiben schneiden. Den Bratenfond  mit  Johannisbeer- oder Quittengelee abschmecken. Das Fleisch portionieren. Fleisch, Fülle und Soße reichen.
kugel